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Der AVVFahrplanTicketsService
Sa., 31. Juli 2010 / 12:42 Uhr
GeschichteVerbundraumStrukturPartnerNahverkehrsplan
 
Geschichte

Geschichte
Was haben wir bis jetzt getan, um den öffentlichen Nahverkehr in der Region Augsburg für Sie so attraktiv wie möglich zu gestalten?
Hier eine Übersicht:


1974: Die Stadt Augsburg erteilt den Auftrag für den Gesamtverkehrsplan.


1975: Die Landkreise Augsburg, Aichach-Friedberg und Dillingen a.d. Donau erteilen den Auftrag für ein Gutachten zur Untersuchung des ÖPNV im Nahverkehrsraum Augsburg.


1977/78: Vorlage des Nahverkehrsgutachtens im Auftrag der Landkreise Augsburg, Aichach-Friedberg und Dillingen a.d. Donau sowie des Gesamtverkehrsplans Augsburg im Auftrag der Stadt Augsburg.


1979: Die Nahverkehrskommission setzt die Arbeitsgruppe "Regionaler Nahverkehrsplan Augsburg" ein.


1980-1982: Im Juli gemeinsamer Beschluss des Stadtrats von Augsburg und der Kreistage der Landkreise Augsburg, Aichach-Friedberg und Dillingen a.d. Donau; grundsätzliche Zustimmung zum Nahverkehrskonzept und zum Finanzierungsplan.


1985: Am 7. Mai Eintragung der AVV GmbH in das Handelsregister.


1985: Am 1. Juli nimmt die AVV GmbH den Geschäftsbetrieb auf.

...es geht los!

Am 29. September startet der AVV den Verbundbetrieb im Raum Augsburg-Bobingen-Schwabmünchen-Königsbrunn-Klosterlechfeld (Sektoren 7 und 8).


1987: 27. September. Nach erfolgreicher Testphase wird der Betrieb in den Sektoren 7 und 8 fortgeführt. Zusätzlich wird ein Zeitstufenplan für eine Ausweitung des Verbundbetriebs bis 1991/92 festgelegt. So sollen schrittweise alle Fahrgäste den Vorteil abgestimmter Fahrpläne und eines einheitlichen Fahrausweisangebotes nutzen können.


1989: 24. September. Im gesamten Landkreis Aichach-Friedberg (Sektoren 1, 2 und 3) wird der Verbundbetrieb aufgenommen. Ein größeres Fahrtenangebot erschließt den Landkreis; die Anbindung der Busse an die Bahnhöfe macht den Umstieg in die Züge attraktiver.


1991: ...der Kreis schließt sich weiter...

2. Juni. Die Integration weiterer Räume in den AVV schreitet zügig voran: Das Verbundgebiet erstreckt sich nun auch auf die Räume Welden-Aystetten-Zusmarshausen (Sektor 5) und die Schienenstrecke bis Donauwörth. Das bedeutet: Zusätzliche Busverbindungen im nördlichen Landkreis Augsburg und die Verringerung der Umweltbelastung im Stadtgebiet Augsburg durch mehr ÖPNV-Pendler.

Die AVV GmbH ermittelt den Ausbaubedarf von Park+Ride Standorten im Nahverkehrsraum Augsburg. Das Ziel: Durch den Bau und Ausbau von Parkplätzen an Schienenhaltepunkten sollen Pendler, die den PKW oder das Fahrrad benutzen, zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel bewegt werden. Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn vereinbaren daraufhin ein P+R-Programm über 10 Mio. DM.


1992: ...der Kreis hat sich geschlossen.

27. September. Der Raum Diedorf-Gessertshausen-Dinkelscherben, die „Stauden“ (Sektor 6), wird „AVV-Gebiet“.

Bereits ab Juli können sich unsere Fahrgäste in einem modernen Kundencenter im Augsburger Hauptbahnhof aus erster Hand über Preise und Fahrverbindungen informieren lassen.


1993: Der Allgäu-Schwaben-Takt auf der Schiene wird eingeführt. Das bedeutet: Viele neue Direktverbindungen, verringerte Intervalle („Kürzer stop und öfter go“), ideal abgestimmte Anschlüsse und kurze Reisezeiten. Als Folge wird der gesamte Regionalbusverkehr im Raum Schwabmünchen – Klosterlechfeld an den neuen Schienentakt angepasst, um eine optimale Verkehrsanbindung zu gewährleisten.


1994: Die erste Stufe des Gemeinschaftstarifs für den Regional- und Stadtverkehr wird eingeführt: Der im Innenraum bisher erhobene S-Zuschlag für Zeitkarten beim Umstieg von Verkehrsmitteln des Regionalverkehrs auf städtische Verkehrsmittel und umgekehrt fällt weg. Fahrgäste können so mit Ihrer AVV- bzw. VGA-Kundenkarte (Stadtwerke Augsburg und Gersthofen) alle öffentlichen Verkehrsmittel im Innenraum zum selben Tarif nutzen.


1995: Juni. Der erste Anruf-Sammel-Taxi-Betrieb des AVV wird im Raum Aichach eingeführt. Die Anzahl der beförderten Fahrgäste steigt von 295 Personen im Jahr 1995 auf insgesamt 4.573 Personen im Jahr 2002. Durchschnittlich werden im Jahr 1995 42 Fahrgäste pro Monat befördert, im Jahr 2002 sind es bereits 381 Fahrgäste pro Monat.

1. September. Der Gemeinschaftstarif für den gesamten Verbundraum ist perfekt. Ob mit dem Regionalbus, Regionalbahn, Straßenbahn oder Stadtbus: Es gibt nur noch einen Fahrausweis für alle Fahrten mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln im gesamten Verbundraum. Dadurch wird der ÖPNV in Augsburg und Umgebung sowohl verkehrlich als auch tariflich durchgängiger – und vor allem einfacher.


1997: Das Zugangebot auf der Paartalbahn wird verbessert; zwischen Augsburg und Königsbrunn bzw. Augsburg und Zusmarshausen wird der ÖPNV vor allem zu den Hauptverkehrszeiten weiter verdichtet.

8.100 Abonnementkunden des AVV erhalten als Dankeschön für entgegengebrachte Treue ein „Gutscheinheft“ zum vergünstigten Eintritt zu verschiedenen Ausflugszielen in Augsburg und Umgebung. Dankschreiben zufriedener Kunden belegen die positive Resonanz der Aktion.


1998: Im Regionalbusverkehr wird ein Qualitätsmanagement eingeführt. Ziel ist es, mit der Setzung von Qualitätsstandards und deren konsequenter Kontrolle das Qualitätsniveau zu verbessern. Dadurch soll mehr Kundenzufriedenheit und langfristig auch eine bessere Wirtschaftlichkeit erreicht werden.


1999: Der regionale Nahverkehrsplan wird nach Zustimmung der Aufgabenträger fertiggestellt. Der Plan enthält Zielvorstellungen und Maßnahmen für die künftige Gestaltung des allgemeinen öffentlichen Personennahverkehrs für den Nahverkehrsraum Augsburg.

Bestandteil ist auch das Konzept für einen vertakteten, S-Bahn-ähnlichen Schienenverkehr - den RegioSchienenTakt Augsburg.

Im Rahmen der Verbesserung der Bedienungsstandards im ÖPNV werden mehrere Seminare für Busfahrerinnen und Busfahrer zum Thema „Kundenorientierung“ organisiert.


2000: Der DB-Schienenhaltepunkt Augsburg-Messe in Göggingen wird eröffnet.


2001: Aufgrund der Erhöhung des Stellplatzbedarfs und gestiegener Baukosten seit 1991 werden die Mittel für das P+R-Programm von 10 Mio. DM auf nunmehr 29 Mio. DM erhöht. Das gesamte Park+Ride – Ausbauprogramm beinhaltet 28 Bau- und Ausbaumaßnahmen an 24 Bahnhöfen oder Haltepunkten im Verbundraum. Es umfasst 3.160 Pkw-Stellplätze, 2.470 Zweirad-Stellplätze und 20 Bushaltestellen.

Ein Anruf-Sammel-Taxi Betrieb in Friedberg wird eingerichtet.

Auf der Paartalbahn wird ein neuer Triebwagen – der VT 642 – eingesetzt.

22. September. Der AVV zeigt „Vor-Ort-Präsenz“ durch die Teilnahme am europaweiten Aktionstag „In die Stadt – ohne mein Auto“ und durch eine Informationsveranstaltung im Augsburger Zentralklinikum im Zusammenhang mit der Eröffnung der Klinikumslinie 2.


2002: Die Taktverkehre der Regionalbusse auf den Hauptachsen nach Kissing/Mering, Neusäß/Aystetten und Königsbrunn werden verdichtet.

Die Linien 101/102 (Augsburg-Neusäß-Aystetten), 210/211 (Augsburg-Stätzling-Friedberg/Derching), 500 (Augsburg-Neusäß-Aystetten) und 733 (Augsburg-Königsbrunn) werden auf Niederflurbusse umgestellt. Die neuen Busse sind durchgehend auf den gesamten Linien im Einsatz. Sie ermöglichen ein einfacheres Ein- und Aussteigen, vor allem für in der Mobilität eingeschränkte Fahrgäste.

Zum ersten Mal wird ein Rufbus im Raum Schwabmünchen eingeführt. Der Rufbus ist ein Kleinbus und kann bei Bedarf bis zu 12 Personen transportieren.


2003: 19. Mai. Ein größeres und noch moderneres Kundencenter wird im Augsburger Bohus-Center eröffnet. Unser Service: Umfassende Beratung und Information für Ihre Mobilität!

Juni. Gutachten bestätigen die betriebliche Machbarkeit und den hohen Fahrgastnutzen des RegioSchienenTaktes Augsburg. Voraussetzung dafür sind Investitionen in die Schieneninfrastruktur (Bahnhöfe; Gleise).

Der Freistaat Bayern sagt die entsprechende Verbesserung des Zugangebotes im Jahr 2008 zu.


2004: Zwischen Mering und Friedberg Krankenhaus wird ein Anruf-Sammel-Taxi (AST) eingerichtet.


2005: Mit den regionalen Busunternehmen werden neue Verträge abgeschlossen, welche die bisherige Bedienungsqualität zu deutlich geringeren Kosten gewährleisten.

Der Freistaat Bayern schließt die Arbeiten zum RegioSchienenTakt Augsburg ab. Dieser beinhaltet die Einführung eines dichten Zugtaktes auf einigen Strecken und den Ausbau der Infrastruktur für rund 50 Mio €.


2006: Juli. Der Regionale Nahverkehrsplan 2006 - 2011 wird beschlossen. Er umfasst den Ausbau der Regionalbahn zu einem attraktiven Schienenverkehr mit Taktangebot, neuen Haltepunkten, Durchmesserlinien und modernen Fahrzeugen (RegioSchienenTakt). Erweitert wird auch das innerstädtische Tramnetz. Regionalbuslinien werden stärker mit Zug und Tram verknüpft.

1. August. Einbeziehung des Schienenhaltepunkts Otting-Weilheim in die Verbundbedienung und damit in den AVV-Gemeinschaftstarif.


2007: 9. Dezember. Die erste Stufe des RegioSchienenTakts Augsburg startet mit einem Viertelstundentakt in der Hauptverkehrszeit zwischen Bobingen und Augsburg und einem darauf abgestimmten Regionalbusverkehr.

Auf den zwischen Augsburg und Affing verkehrenden Regionalbuslinien wird der Stundentakt mit zusätzlichen Fahrten in der Hauptverkehrszeit eingeführt.

2008: Im August konnte der Nachtbus Bobingen in Betrieb gehen und erfreut sich insbesondere bei Jugendlichen großer Beliebtheit. Zum Fahrplanwechsel am 14.12.2008 wird die neue Haltestelle „Königsbrunn Zentrum“ in den Fahrplan mit aufgenommen. Hierzu war eine Neukonzeption aller regionalen Buslinien notwendig. Ebenso wurde eine weitere Stufe des Regio-Schienen-Takts umgesetzt, die auf den Strecken Donauwörth – Augsburg und Dinkelscherben Augsburg sowie weiter nach München über Friedberg und Mering eine Verbesserung des Angebots mit sich bringt. Auf der Ammerseebahn nimmt die Bayerische Regiobahn ihren Betrieb auf. Der neue Halt Mering-St Afra wird in den Fahrplan mit aufgenommen.

2009: In Gersthofen wurde das Neubaugebiet „Am Ballonstartplatz“ an das ÖPNV-Netz angeschlossen. Zudem wurde die Linie 512 Neusäß – Gersthofen sowie die Linie 612 Altenmünster – Zusmarshausen – Dinkelscherben in Betrieb genommen. Im Mai wurde das Nachtbusnetz ausgeweitet. Die Linie 592 bindet in Neusäß an das städtische Nachtbusnetz an und verkehrt über Aystetten und Adelsried bis Bonstetten. Die Nachtbuslinie 797 wurde von Bobingen über Wehringen, Großaitingen und Schwabmünchen bis Untermeitingen verlängert. In Bobingen wurde zudem die Linie 799 als Rufbus nach Waldberg eingerichtet.

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